Von rechts gelesen – Sendung 40 – Popliteratur und Identitätspolitik

Irony is over.

Das mag das Fazit einer zweiminütigen Recherche auf »Rechtstwitter« sein oder es ist der Schlussstrich unter dem Genre der »Popliteratur«, über das Philip Stein und Volker Zierke in dieser Episode gesprochen haben. Mit einem Whisky im Glas werfen die beiden Kommentatoren einen Blick auf das Phänomen um Autoren wie Kracht, Stuckrad-Barre und Co. und fragen: Ist das Kunst oder kann das weg? Denn letztendlich geht es in Zeiten von EuropaPowerbrutal auch darum, den Raum für jungeuropäische Literatur abzustecken.

2 Gedanken zu „Von rechts gelesen – Sendung 40 – Popliteratur und Identitätspolitik“

  1. Hallo Philip, hallo Volker,

    eineinhalb Stunden sprecht ihr über deutsche Popliteratur und kein Wort zu Jörg Fauser und Wolfgang Welt – das hat mich sehr verwundert. Die haben schon richtig gute Popliteratur produziert, als Christian Kracht noch mit dem Trömmelchen um den Weihnachtsbaum gelaufen ist. Der DLF beklagt bei Fauser eine Vereinnahmung von rechts – für sowas werden sie schließlich bezahlt -, aber die Bedeutung von Wolfgang Welt haben sie schon gut erkannt.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/die-lange-nacht-ueber-den-schriftsteller-wolfgang-welt-ich-100.html

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/kultautor-joerg-fauser-von-der-neuen-rechten-zwangsumarmt-100.html

    1. Auch Wolfgang Herrndorf muss in diesem Zusammenhang unbedingt noch genannt werden. Einmal sein Roman „In Plüschgewittern“, sowie die Sammlung von Kurzgeschichten unter dem Titel „Diesseits des Van-Allen-Gürtels“.

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