Von rechts gelesen – Sendung 107 – Freikorps fatale – »Larissa«!

Nicht jede Biographie der Freikorps-Männer ist ganz widerspruchsfrei: Hubert Gilbert etwa war Offizier, Autor, Abenteurer, Nationalist und Nationalbolschewist – und fasste sein Leben und seine Überzeugungen in mehreren Romanen ab. Larissa (hier bei Jungeuropa) erschien jüngst und setzt gewissermaßen Laternenpfähle warten (hier kaufen!) fort. Philip Stein und Volker Zierke besprechen das streitbare Werk, das den Leser von den ostdeutschen Schlachtfeldern nach Moskau und Usbekistan führt. Ein wilder Ritt sicherlich, geographisch wie politisch.

»Völlig irrelevant, wer gerade US-Präsident ist oder wird« – Nils Wegner im Interview

Ein Attentat auf Donald Trump, die Verzichtserklärung von Joe Biden, die Nominierung von J. D. Vance als Vizepräsidentschaftskandidat der Republikaner – in den Vereinigten Staaten von Amerika passiert gerade viel. Mitunter führt diese »Bewegung« dazu, dass man auch in Deutschland wieder sein Interesse an US-Politik entdeckt, nicht ohne seine Hoffnungen an die eine oder andere unerwartete Wendung zu knüpfen. Jungeuropa-Autor Nils Wegner (Neoreaktion und Dunkle Aufklärung) ist bestimmt kein Freund hoffnungmachender Parolen, aber ein umso besserer Kenner der US-Politik im Allgemeinen und der amerikanischen Rechten im Besonderen. Wir haben ihn zu den letzten Vorkommnissen in Nordamerika befragt.

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Von rechts gelesen – Sendung 106 – Neurechte Literaturpolitik

»Rechtsextremismus« steht hoch im Kurs. Nicht nur (wenn man den Medien glauben darf) bei der Wählerschaft in den neuen Bundesländern, sondern vor allem in einer Industrie, die sich der Ausschlachtung dieses Phänomens verschrieben hat. Das betrifft vor allem »Rechtsextremismus-Experten« und – neuerdings – Akademiker. In Stuttgart gibt es nun ein Forschungsprojekt zur »neurechten Literaturpolitik«. Volker Zierke und Philip Stein sehen sich die Thesen der Geisteswissenschaftler an und diskutieren, wieviel »Strategie« wirklich hinter der »Literaturpolitik« steckt.

Von rechts gelesen – Sendung 105 – Wir Wehrdienstverweigerer

Kommt er wieder, der Wehrdienst? Die Chancen stehen gut und damit meinen wir: In Form des Russen hat der Bundesrepublikaner wieder einen Feind gefunden, für den er gern Dienst an der Waffe tut. Nun sind die Jungeuropäer um Philip Stein und Volker Zierke nicht gerade als Pazifisten bekannt, einem solchen Wehrdienst stehen sie aber dennoch kritisch gegenüber. Im Podcast erklären sie, warum.

Krisen, Vorfeld, Jungeuropa! – Unsere Veranstaltungen 2024

Kontrovers haben die Jungeuropa-Autoren Volker Zierke und Benedikt Kaiser in unserem Livestream zum Jahresabschluss diskutiert, mit welchem Nachdruck man seine politischen Ideen unters Volk bringen darf.

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»Geisteskrank genug für ein Manifest«? – Interview mit Sebastian Schwaerzel

Als Schizoid Man vor Kurzem erschien, verbreitete sich schnell die Kunde: Da wäre einer, der schreibe wie Kracht, nein, wie Hoewer, oder, es fühle sich an wie American Psycho. Man übertreibt nicht, wenn man davon spricht, dass um Schizoid Man ein kleiner Hype losbrach. Gerechtfertigterweise? Die erste Auflage ist laut Verlag bald ausverkauft (hier noch bestellen!). In einer Folge »Von rechts gelesen« nahmen Philip Stein und Volker Zierke das Buch bereits unter die Lupe, äußerten Kritik, stritten über die Themen des Werks. Was ist also abschließend von Schizoid Man und seinem Autor, dem 22jährigen Sebastian Schwaerzel, zu halten? Volker Zierke hat ihn kurzerhand – und gewohnt passiv-aggressiv – befragt.

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Frankreich und die Europawahlen – Interview mit Alain de Benoist

Die französischsprachige bretonische Website Breizh-info.com hat Alain de Benoist befragt zu seiner Sicht auf die vergangenen Wahlen zum Europäischen Parlament, die Auflösung des französischen Parlamentes und die bevorstehenden Neuwahlen, das politische Theater, das sich derzeit abspielt, und natürlich auf die »zwei Wochen des Hasses«, die Frankreich derzeit auf Veranlassung der Linken erlebt.

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Von rechts gelesen – Sendung 104 – Das Ende des Rechtspopulismus

Der westeuropäische Rechtspopulismus hatte wichtige Aufgaben: Unzufriedenheiten mobilisieren, politische Streitfragen emotionalisieren, Widerspruch gegen »die da oben« möglich machen. Diese Aufgaben hat er erfüllt. Doch was kommt »danach«? Rechtspopulistische Wahlsiege in Italien und anderswo zeigen uns, dass jenseits der aufwallenden und kulturkämpferischen Affektpolitik keine nachhaltige Wendezeit eingeleitet wird. Es mangelt am »Mut zur Weltanschauung« (Henning Eichberg), es mangelt an zukunftsgewandten Positionen und Begriffen. Schlimmer als »mittige« Politik durch »mittige« Politiker ist daher »mittige« Politik durch rechtspopulistische Politiker. Gibt es einen Ausweg? Ja, meint Benedikt Kaiser.

Die Zeit des Rechtspopulismus endet – wir müssen auf allen Ebenen besser werden.

Von rechts gelesen – Sendung 103 – »Das ist die Unterwelt«

»Das war die Unterwelt, und das Herz der Unterwelt schlug bei ihrem Totengott, ihrem Hades, falls dieser denn ein Herz besessen hatte.« Wir folgen diesem Totengott, einem der die Saat ausstreut und Leben einfordert. Was hier, in Berlin, vorgelesen wurde, ist nur ein kurzer Einblick in ein Manuskript, das demnächst im Jungeuropa Verlag veröffentlicht wird. Autor Volker Zierke begibt sich darin zu einer Stadt am Boden des tiefsten Ozeans. Lesung vom 11. Mai 2024.