Film: bei Alain de Benoist in Paris

Ende November 2021 war ich mit unserem Autor Volker Zierke in Paris zu Gast. Wir fuhren gen Westen, um direkt vor Ort, in den Büroräumen der Éléments und des Institut Iliade, den Grundstein für eine künftige Zusammenarbeit zu legen. Das erste Ergebnis dieser langfristig ausgelegten Zusammenarbeit liegt vor – es ist der FUNDAMENTE-Band von Guillaume Travers.

Stiller Initiator dieser Idee, also der »Verknüpfung« des Pariser Instituts mit unserem Verlag, war der Grandseigneur der Nouvelle Droite, der ursprünglichen Neuen Rechten, selbst: Alain de Benoist.

Im Film: Benoist und der »Autoritäre Liberalismus«

Wer unsere Podcast-Episode aus Paris gehört hat, der weiß, dass wir vor Ort mit einer Filmkamera bewaffnet waren. Und berechtigterweise haben uns in den letzten Wochen immer wieder Anfragen erreicht, wann denn die Aufnahmen erscheinen würden. 

Nun also, ohne viele Worte, Film ab!

Hier anschauen.

Das Interview mit Alain de Benoist, das in unserem kurzen Film naturgemäß nur in Ausschnitten zu sehen ist, behandelt zahlreiche Themen: Liberalismus und Kapitalismus, die »Gesundheitskrise« alias »Corona-Pandemie«, die Widersprüche des Konservatismus, den Rassemblement National, die Kandidatur von Éric Zemmour usw. usf.

Und ja, liebe Leser, wir werden dieses Interview in ganzer Länge ausstrahlen. Es braucht dafür aber noch etwas Zeit – wir sind eine kleine Mannschaft mir vielen Projekten und Pflichten. 

Ein großer Erfolg

Das Buch jedenfalls, über das wir im Film mit Benoist sprechen, haben wir schon vor seinem Erscheinen im Winter letzten Jahres als »Grundlagenwerk« angepriesen. Gegen den Liberalismus ist genau das: ein Buch, das wie kein zweites klar und deutlich definiert, was es mit dem vieldiskutierten Begriff des »Liberalismus« auf sich hat. Nicht zuletzt stellt und beantwortet der Autor darin die essenzielle Frage, warum an Liberalismus und seinen Ableitungen die Völker zugrunde gehen. 

Für unseren Verlag war dieses Buch in jeder Hinsicht ein Hauptgewinn. Die investierte Zeit in eine gründliche Übersetzung, das Edieren und die anschließende Werbung hat sich gelohnt – inhaltlich wie diesmal sogar finanziell. Denn Gegen den Liberalismus hat sich ordentlich vierstellig verkauft, war vor seinem Erscheinen bereits vergriffen. Die zweite Auflage folgte auf den Fuß. Nur ein solches Erfolgsprojekt erlaubt uns, neue Projekte in Angriff zu nehmen – beispielsweise nach Paris zu reisen, um direkt mit Benoist und vielen anderen Akteuren des nonkonformen Lagers zu sprechen, woraus wieder neue Projekte entstehen …

Sie sehen also: Jeder Cent, den Sie in Jungeuropa-Bücher investieren, ist gut angelegt: Sie erhalten sorgfältig edierte Werke und belohnen Ihren Geist mit reizvoller Literatur – wir gewinnen Planungssicherheit und Spielraum für Neues!

Daher bitte ich Sie: Stärken Sie unseren aufstrebenden Verlag, der eben mehr ist als »nur« ein Ort des Bücherverlegens. Jungeuropa – das ist längst eine Chiffre für widerständiges Denken und Handeln, für den rechten Aufbruch ins Morgen. Begleiten Sie uns auf dieser Reise!

(Autor: Philip Stein)

Ein Gedanke zu „Film: bei Alain de Benoist in Paris“

  1. Der Kapitalismus-kritische Begriff, der aufseiten der Rechten fehlt, heißt: „Verwahrlosung“. Denn moderner Liberalismus schießt über jedes zivilisatorisch vertretbare Ziel hinaus in ein Nirvana von verwaisen und verwildern. (Über das Ziel hinaus ist auch verfehlt. Sich verfehlen war sogar mal eine Redewendung für sündigen.)

    Die alt-linke Kampfrede von „Verelendung“ hat sich dagegen zwischen dem fehlernährtem Übergewicht der Unterschicht und Hunter Bidens e.al. Getriebenheit – (für Die da-oben) falsch-lebend – „aufgehoben“. Latent totalitär sogar, laut Kritischer Theorie.

    „Aufgehoben“ – wie man im innersten Kreis der herrschenden allzuspät-hegelianischen Transsubstantiationssekte vielleicht noch sagt. Wo man zu Tarnung und Täuschung nach außen harmlos-profan von Transformation spricht.

    „Konformistisch erledigt“ hat sich der Liberalismus der Moderne.

    Verwahrlosung, frz. négligence, verweist auch metapolitisch luzid auf den tollwütigen links-liberal totalen négationnisme in der quasi populistisch ureigenen Genozid-Sache der westlichen Demokratien.

    Das „système de dépopulation“ – (der rasend-revolutionären Verheerung/Entvölkerung im génocide vendéen) subtil-modern wiedergeboren als normativ normalisierte Entvolkung aller schon etwas länger Ansässigen. Zugunsten eines nomadischen Opportunismus, der sich so schnelllebig verhält, wie sonst nur Das Kapital im Kommunistischen Manifest.

    „Freizügig“ wie es im EU-sprech heißt für Personen und Sachen.

    „Überkandidelt“ sagte der Volksmund für so krass Over-the-top.

    Klingt nach prophetischer Synthese aus Dandy und Kanaille, oder?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.