Unser Programm in 2022

Die Weihnachtszeit ist seit vielen Jahren nicht mehr nur eine Periode der konsumistischen Räusche verschiedenster Art, sie ist auch eine Zeitspanne, in der das E-Mail-Bombardement noch einmal intensiviert wird – der »Newsletter« ist allgegenwärtig, und selbst die guten Wünsche von Freunden und »politischem Nahfeld« können den Bogen leicht überspannen. Wir haben uns also ausgeschwiegen, keine Tannenbaum-Grafiken erstellt und vor allem keine Rundbriefe versendet, in denen wir Ihnen viel Ruhe und Besinnlichkeit wünschen. Mea culpa!

Wir melden uns erst heute wieder bei Ihnen, kurz vor Jahresende – und zwar mit Neuigkeiten zu unserem Programm im kommenden Jahr!

Was erwartet unsere Leser im Jahr 2022?

Nachdem wir in den vergangenen Jahren mit neuen Publikationen immer erst relativ spät in die Füße gekommen sind, dürfen wir Ihnen für den kommenden Frühling gleich drei neue Bücher ankündigen:

Den Anfang macht im Februar die kurze Schrift Kapitalismus und Marktgesellschaft des französischen »Benoist-Schülers« Guillaume Travers, einem intelligenten und scharfsinnigen jungen Stammautor der Éléments. Ein weiterer junger Franzose folgt im Februar/März auf den Fuß: Mit Nietzsche – der Zeitgemäße versucht sich Julien Rochedy an einer dezidiert rechten Einführung in das Werk jenes Philosophen, den jeder Rechte zu kennen vorgibt, den jedoch nur wenige wirklich richtig gelesen, gar verstanden haben. Schon wieder Nietzsche, denken Sie jetzt? Ich darf Ihnen versichern: Die Lektüre lohnt!

Das Cover des französischen Originals.

Im Anschluss an dieses vor allem durch junge Autoren geprägte »Frühlingserwachen« steht einmal mehr der Grandseigneur der europäischen Neuen Rechten im Mittelpunkt. Wir haben gemeinsam mit einem langjährigen Freund von Alain de Benoist eigens einen Sammelband zusammengestellt, der bisher nie übersetzte Beiträge zu verschiedenen zentralen Themen der Gegenwart versammelt. Hochaktuell! Dicke Bretter!

Literaten, Türken und Russen

Im Sommer und Herbst geht es dann nahtlos weiter – und zwar mit Publikationen aus der Türkei, Russland, Italien und abermals Frankreich. Italien? CasaPound! Türkei? Geopolitik! Russland? Nazbol! Vor allem unser russischer Autor (Stichwort Sankya!) könnte für einigen Trubel sorgen. Wir haben wieder einen »dicken Fisch« an Land gezogen. Wenn Ihnen Michel Onfray zu »weich«, zu liberal war, dann wird Ihnen dieser Titel mit Sicherheit gefallen. Können Sie sich einen harten, fronterfahrenen russischen Literaten auf einer bundesdeutschen Buchmesse vorstellen?

An der Front.

Apropos Liberalismus: Wussten Sie, dass es einen »Nachfolger« von Die Unzulänglichen gibt? Ein literarisches Feuerwerk, 2022 ebenfalls bei uns, natürlich als Erstübersetzung, natürlich in schönem Gewand. 

Wir haben kommendes Jahr viel vor – und wieder richtig gute Titel auf unserer Liste. Es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizuschauen.

Zeit für ein Fazit?

Ich erspare Ihnen, liebe Leser, ein ausuferndes Fazit zu den Ereignissen dieses – sehr erfolgreichen! – Jahres. Das Gros von Ihnen hat verfolgt, was sich rund um unseren Verlag ereignet hat: Onfray, Hoewer, Benoist, Buchmesse und Jungeuropa-Bibliothek, das sind die groben Schlagworte aus 2021. Ach ja, natürlich auch Zierke, mit dem ich dieses Jahr unseren Podcast »Von rechts gelesen« wiederbelebt habe. Haben Sie schon alle Episoden dieses Jahres gehört? Es lohnt!

Ich darf Sie zum Schluss noch einmal auf unsere Jungeuropa-Bibliothek, unsere handverlesene Auswahl verschiedener Bücher anderer Verlage, hinweisen. Vor wenigen Tagen haben wir hier das neue Buch von Alain de Benoist, Der populistische Moment, erschienen im Verlag der Jungen Freiheit, aufgenommen. Greifen Sie hier gerne direkt zu!

Es bleibt an dieser Stelle nur noch, mich bei Ihnen, liebe Freunde und Unterstützer, für Ihre Treue in diesem Jahr zu bedanken und Ihnen gleichsam zu versichern, dass wir im kommenden Jahr wieder ein einzigartiges, ganz besonderes Programm für Sie zusammengestellt haben. Ihnen nun einen guten Start in ein neues Jahr, das sicher wieder viele Aufgaben für uns alle bereithält. Dennoch die Schwerter halten!

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